Tiefentladungsbeseitigung bei E-Bike Akkus
Dein Akku lädt oder reagiert nach längerer Lagerung nicht mehr? Ein tiefentladener E-Bike Akku wirkt oft wie ein Totalschaden. Der Akku lässt sich nicht mehr laden, das Ladegerät reagiert nicht oder der Akku wird vom System nicht mehr erkannt.
In vielen Fällen ist der Akku jedoch nicht dauerhaft beschädigt. Mit einer fachgerechten Tiefentladungsbeseitigung kann das Zellpaket wieder in einen sicheren Betriebsbereich zurückgeführt werden – sicher, schonend, kontrolliert und professionell.
Du hast den Verdacht, dass dein E-Bike Akku tiefentladen ist? Wir prüfen das für dich.
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Wie erkenne ich, dass mein Akku tiefentladen ist?
Akku lädt nicht mehr:
Beim Laden passiert nichts oder die Anzeige springt direkt auf „voll“ – das BMS blockiert den Akku.
Keine Reichweite:
Der Akku scheint zu laden, liefert aber keine Energie.
E-Bike reagiert nicht:
Kein Start oder Fehlermeldung – der Akku wird vom System nicht mehr erkannt.
Was sind die Ursachen einer Tiefentladung beim E-Bike Akku?
Von einer Tiefentladung (gelber Bereich) spricht man, wenn die Spannung der Akkuzellen unter den vorgesehenen Arbeitsbereich (blauer Bereich) fällt. In diesem Zustand lässt sich der Akku aus Sicherheitsgründen meist nicht mehr normal laden.
- sehr lange Standzeiten ohne Nachladen (klassisch: lange Nicht-Nutzung über den Winter)
- defekte oder fehlerhafte Akku-Elektronik (BMS)
- vollständiges Leerfahren ohne anschließendes Laden (auf Reserve fahren)
- eine defekte Elektronik kann die Zellen zusätzlich tiefentladen
Das Batterie-Management-System verhindert eine Tiefentladung normalerweise. Kommt es jedoch zu einem Defekt oder ungünstigen Umständen, kann dieser Schutz versagen.
Liegt die Spannung der Zellen im Bereich 2,5 V – 3,0 V, so sind sie leicht tiefentladen. Diese Tiefentladung lässt sich vom Experten beheben.
Wie kann ich eine Tiefentladung meines Akkus vermeiden?
- Regelmäßiges Laden mit dem Original Ladegerät
- Vollständige Entladung vermeiden:
- Idealerweise im Bereich von 40–80 % vor längerer Lagerung
- Ladezustand bei längerer Lagerung alle 2–3 Monate überprüfen und ggf. nachladen
Warum sollte eine Tiefentladung nicht selbst behoben werden?
Das Aufladen tiefentladener Lithium-Ionen-Zellen ist sicherheitskritisch. Ein unkontrollierter Ladevorgang kann die Zellen dauerhaft schädigen oder im schlimmsten Fall gefährlich werden.
Sicherheitshinweis
Eine Tiefentladungsbeseitigung sollte ausschließlich durch Fachbetriebe erfolgen, die über passende Messtechnik, Erfahrung und Sicherheitsprozesse verfügen.
Wie funktioniert die Tiefentladungsbeseitigung bei Liofit?
Prüfung des Akkus und Zellpakets
Analyse von Zellzustand & Elektronik
Schonende, computergestützte Wiederaufladung in mehreren Phasen
Funktionstest
Sicherheit steht immer an erster Stelle!
Die Wiederaufladung erfolgt in kontrollierten Schritten, um die Zellen nicht zusätzlich zu belasten.
Bei einer leichten Tiefentladung von nicht weniger als 2,5 Volt pro Zelle kann in den meisten Fällen eine Tiefentladungsbeseitigung durchgeführt werden.
Kann jeder tiefentladene Akku gerettet werden?
Nein – und das sagen wir bewusst transparent. Eine Tiefentladungsbeseitigung kommt nicht in Frage, wenn:
- die Zellen bereits dauerhaft geschädigt sind
- starke Ungleichgewichte im Zellpaket bestehen
- sicherheitsrelevante Grenzwerte unterschritten werden
Ist die Tiefentladung erfolgreich, erreicht das Zellpaket wieder die Kapazität vor dem Schaden. Bestanden jedoch schon vorher Reichweitenprobleme, ist häufig ein Zellentausch die sinnvollere Lösung.